TRANS

Fernando Balsera und Dominik Feistmantl starten mit Dragqueen, Komponist und Musiker Romain Frequency ihre Recherche, aus der das Stück TRANS resultieren wird.

TRANS wird eine Aufführung für zwei Tänzer und einen Musiker in der es darum geht einen Raum zu schaffen, in dem die Darsteller das Publikum einladen einen Prozess von energyshifting zu teilen. Energyshifting wird als Werkzeug dienen, um zwischen Sound, Licht und menschlichem Körper in Beziehung zu treten und zu komponieren. Ausgangspunkte des Projektes sind persönlichen Liebesgeschichten, die Verschiebungen von Energien und Perspektiven auslösen. Ziel ist es, aus diesen Erfahrungen zu schöpfen und das Phänomen aus seinem spezifischen Kontext herauszunehmen; Das heißt, sich nicht auf die Geschichten selbst zu konzentrieren, sondern zu beobachten, ob die Verschiebung von Energien und Perspektiven als universelles Phänomen existiert. Wir initiieren die Möglichkeit, sich Bewegungen in Intimität zu öffnen und so verschiedene Transformationsprozesse zu ermöglichen. Wie können wir persönlichen Angelegenheiten in einen größeren Maßstab übersetzen, diese Informationen transformieren und miteinander teilen? Welche Bewegungen werden durch Transformationen in der Intimität erzeugt und wie werden diese Bewegungen wahrgenommen? Sind diese Bewegungen sichtbar? Wir arbeiten in einem sensiblen Zustand. Intimität existiert nicht, wenn wir nicht verletzlich sind. Verletzlichkeit existiert nicht,, wenn wir kein gewisses Maß an Intimität mit uns selbst haben.

Die Residenz im bauhaus reuse ist der Auftakt unserer Recherche. Das Glashaus  bietet eine hervorragende Umgebung um in diesen transparenten, ehrlichen, energiegeladenen und doch verletzlichen Prozess einzutauchen.