THE ONLY ARTIST #1 Evy Schubert + Margarita Breitkreiz

„I’ve seen this mermaid! 4 real!”

Teaser Video, April 2020 © zukunftsgeraeusche, Isabelle Kaiser

 

Inhalt

Evy Schubert wird während ihres Arbeitsaufenthaltes im BHR OX die Nano-Serie „I’ve seen a mermaid! 4 real!“ (AT) bestehend aus drei Folgen à jeweils einer Minute, drehen. Diese Nano-Serie bildet gleichsam den Abschluss einer größeren Filmserie, die auf der Website www.katastrophehatchance.today zu Beginn der Kontaktsperre von Evy Schubert gelauncht wurde. Auf www.katastrophehatchance.today wird vom 21.3.-19.4.2020 täglich ein neues ca. einminütiges Video von immer wechselnden Künstler*innen hochgeladen, das sich mit dieser besonderen Zeit des Ausnahmezustands auseinandersetzt. In „I’ve seen a mermaid! 4 real!” (AT) ist eine Frau, gespielt von Margarita Breitkreiz, während der Quarantäne zu einer Meerjungfrau geworden und nun der Transparenz des Glasbaues ausgeliefert. Man möchte in Kontakt treten, aber die Autos fahren immer weiter, im Kreis, sie wird nur beobachtet und im Vorbeifahren gegrüßt. Die menschliche Nähe bleibt aus, Resultat unserer Krise, bis alles explodiert.

Screenshot Filme © Evy Schubert

# 1 Teil „I’ve seen this mermaid! 4 real!”

# 2 Teil „I’ve seen this mermaid! 4 real!”

# 3 Teil „I’ve seen this mermaid! 4 real!”

 

Biografie

Evy Schubert, Regisseurin und Videokünstlerin. Sie arbeitet an der Schnittstelle von Theater, Film und Text. Ehemalige Regieassistenz von Dimiter Gotscheff und Herbert Fritsch an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz Berlin.

Ihr Video „Le monde tombé“ ging als Gewinnerfilm auf dem Facade Video Festival, Bulgarien, hervor. Für ihr filmisches Kammerspiel “Dominus Dixit”, unterstützt von der Volksbühne am Rosa- Luxemburg-Platz Berlin, erhielt Evy Schubert den „Preis für die Harmonie zwischen Inhalt und Form“ auf dem 15. International Kansk Filmfestival Russland, woraufhin sie 2017 mit einer filmischen Retrospektive eingeladen wurde. Weitere Filme wie „Keine Geister, die er rief“ wurden weltweit auf Filmfestivals gezeigt. Stipendien erhielt sie u.a. vom Berliner Senat, vom Berliner Theatertreffen/ Haus der Berliner Festspiele, dem Goethe Institut Nowosibirsk sowie vom Kolleg Friedrich Nietzsche zur Förderung von Nachwuchsphilosophen. Uraufführungen ihrer Theatertexte „Westend“ und „Goldene Angelegenheiten“ am Ballhaus Ost, Berlin. Weitere Inszenierungen u.a. an der Parkaue – Junges Staatstheater Berlin, Landestheater Niederösterreich St. Pölten, Schauspielhaus Wien. Neben ihren Inszenierungen ist Evy Schubert als Dramaturgin für Herbert Fritsch am Burgtheater Wien, Schauspielhaus Zürich und dem Schauspielhaus Bochum tätig. Als Dramaturgin zeichnet sich Evy Schubert dadurch aus, dass ihre Programmhefte ausschließlich als Kunstbücher illustriert sind. Ferner ist sie Dozentin an der Universität der Künste, Fakultät Darstellende Kunst, Berlin.

 

Margarita Breitkreiz kam nach der Wende 1994 nach Deutschland. Im Jahr 2006 schloss sie ihr Schauspielstudium an der Hochschule für Schauspielkunst “Ernst-Busch” in Berlin ab, wo sie auch wohnt.

An der Berliner Volksbühne spielte sie unter Frank Castorf in der Spielzeit 2003/2004 in “Der Idiot”, 2009/2010 “Medea”, 2010/2011 “Die Soldaten”, “Nach Moskau nach Moskau”, “Der Kaufmann von Berlin”, 2011/2012 “Der Spieler”, 2013 “Der Geizige” und 2017 in “die Brüder Karamasow” und in “Ein schwaches Herz”, 2004 unter Martin Wuttke in “Podpolje”.

2004 spielte sie in dem erfolgreichen Fernsehfilm “Der Grenzer und das Mädchen” von Hartmut Schoen mi t Axel Prahl eine Hauptrolle.

Neben Episodenhauptrollen in den “Rosenheim Cops”, “Polizeiruf 110”, der RTL-Krimiserie “Abschnitt 40” und den Tatort-Folgen “Unsterblich” und “Das Mädchen in Galina” ist auf weitere Rollen in Kurzfilmen zu verweisen, z.B. in “Weggang” (2004, Regie: Clemens von Wedemeyer) und “Russische Frauen tragen gerne kurze Röcke”. Im Film “Marija” von Michael Koch spielte sie 2016 die titelgebende Hauptrolle.