#25 Filmtipp von Isabelle Kaiser (zukunftsgeraeusche)

Westworld

USA 1973, Regie: Michael Crichton, 89 Minuten

© MGM

In einer nicht näher datierten Zukunft ist es möglich, seinen Urlaub in Freizeitparks zu verbringen, die ihren Besuchern eine Zeitreise ermöglichen. Sie leben dann für einen Weile im Wilden Westen oder im alten Rom. Delos nennen sich diese Parks, benannt nach einer griechischen Insel. Die künstlichen Welten sind bewohnt von Androiden, mit denen die Besucher machen können, was sie wollen. Sie können sie töten oder Sex mit ihnen haben. Gesteuert wird das Ganze von einem riesigen Unterirdischen Labor, das den Alltag im Park gesteuert, die Androiden entwickelt und repariert. Die beiden Touristen Peter und John wählen den Wilden Westen aus und geraten schon am ersten Abend in eine Schießerei mit einem Revolverhelden, die sie aufgrund der umfassenden Sicherheitsvorkehrungen als Sieger überstehen. Doch kurz darauf kommt es durch Störungen im System zu Fehlfunktionen bei den Robotern und sie sind nun nicht mehr so harmlos wie zuvor. Die Sicherheitseinstellungen ihrer Waffen versagen und sie gewinnen nun plötzlich Kämpfe und verletzen und töten vereinzelte Besucher. Der Park gerät außer Kontrolle.
“Westworld” war der erste Film, bei dem digitale Effekte eingesetzt wurden. Yul Brunner, bekannt als Revolverheld in “Die glorreichen Sieben”, kehrt nun in dieser Rolle als Android zurück.
Der Film ist ein Beispiel für die in den 70er Jahren zunehmend kritische Haltung gegenüber einer technisisierten Zukunftsvision und der Utopie einer Gesellschaft voller künstlicher Intelligenz, die jederzeit zu kontrollieren wäre.

#25 Film tip by Isabelle Kaiser (zukunftsgeraeusche)

Westworld

USA 1973, Direction: Michael Crichton, 89 minutes

© MGM

In an undated future, it is possible to spend your vacation in amusement parks that allow their visitors to travel back in time. They will then live for a while in the Wild West or in ancient Rome. These parks are called Delos, named after a Greek island. The artificial worlds are inhabited by androids, with whom visitors can do whatever they want. They can kill them or have sex with them. The whole thing is controlled by a huge underground laboratory, which controls the daily life in the park, develops and repairs the androids. The two tourists Peter and John choose the Wild West and get into a gunfight with a gunslinger on the very first evening, which they survive as victors due to the extensive safety precautions. But shortly thereafter, malfunctions in the system cause the robots to malfunction and they are now no longer as harmless as before. The safety settings of their weapons fail and they now suddenly win fights and injure and kill isolated visitors. The park is spiraling out of control.
“Westworld” was the first film to use digital effects. Yul Brunner, best known as a gunslinger in “The Magnificent Seven,” now returns in this role as an android.
The film is an example of the increasingly critical attitude in the 1970s towards a technicized vision of the future and the utopia of a society full of artificial intelligence that could be controlled at any time.