AKG Förderpreis 2026, Preisgerichtssitzung im Forum des IFA der TU Berlin, © Photo: AKG e.V., 2026.

AKG Förderpreis 2026 und ENAH Architecture for Health Student Award 2026 im BHROX bauhaus reuse

Die Ausstellung versammelt die prämierten Arbeiten internationaler Studierender und junger Architekt*innen, die sich in ihren eingereichten Entwurfsprojekten mit der Fragestellung zukünftiger Gesundheitsarchitektur beschäftigten, einschließlich Stadtplanung und Landschaftsgestaltung.

 

AKG Förderpreis 2026

Gesucht wurden Ideen für die Umnutzung leerstehender Krankenhausgebäude als wohnortnahe Einrichtungen der Prävention, Behandlung und Nachsorge. Da diese künftig nicht mehr den komplexen Anforderungen einer Akutversorgung genügen müssen, entfallen zahlreiche funktionale und hygienische Vorgaben. Dies eröffnet die Chance, ein offenes Haus der Gesundheit unter aktuellen architektonisch-räumlichen Gesichtspunkten innerhalb der Bestandsstrukturen, oder nach teilweisem oder vollständigem Rückbau und kompakter Neuerrichtung an gleicher oder anderer Stelle neu zu denken.

AKG Förderpreis 2026 Ausstellung, © Photo: zkg, 2026.

ENAH Architecture for Health Student Award 2026

Der diesjährige Architecture for Health Student Award zeichnete herausragende Studentische Arbeiten aus, die sich mit dem sich entwickelnden Bereich der Architektur für Gesundheit befassen. Der Preis zielte darauf ab, innovative Arbeiten an der Schnittstelle von Architektur und Stadtplanung zu fördern und die Studierenden zu ermutigen, sich kritisch mit den drängenden gesundheitlichen Herausforderungen unserer Zeit auseinanderzusetzen.

In den letzten Jahren hat sich der Fokus von Architecture for Health deutlich erweitert: Neben traditionellen Gesundheitseinrichtungen wie Krankenhäusern und Pflegeheimen wurde dem klimarelevanten Design, widerstandsfähigen städtischen Umgebungen, digitalen Gesundheitsinfrastrukturen und den räumlichen Auswirkungen alternder Gesellschaften zunehmend Aufmerksamkeit geschenkt.

Das Themenspektrum umfasste eine nachhaltige und kohlenstoffarme Gesundheitsarchitektur, die adaptive Wiederverwendung bestehender Strukturen, die Integration von psychischer Gesundheit und Wohlbefinden in die gebaute Umwelt sowie inklusive und gemeinschaftsorientierte Designstrategien. Darüber hinaus befassten sich die Projekte mit gesunden Städten, der Gesundheitsvorsorge, dem Sport und dem Wohlbefinden sowie der Schnittstelle von Gesundheit und Gastgewerbe.

Charité Sonderpreis:
In Zusammenarbeit mit dem ENAH Verband und der Charité – Universitätsmedizin Berlin wurde ein studentisches Projekt, das einen außergewöhnlichen Fokus auf nachhaltige, widerstandsfähige und zukunftsorientierte Krankenhausgestaltung demonstriert, mit einer besonderen Anerkennung ausgezeichnet.