#18 Filmtipp von Isabelle Kaiser (zukunftsgeraeusche)

Der wilde Planet / La Planète sauvage

Frankreich / Tschechoslowakei 1973, Regie: René Laloux, 72 Minuten


©
Tamasa Distribution

Auf dem Planeten Ygam sind die menschenähnlichen Om den viel größeren Draags ausgeliefert. Die erwachsenen Draags töten sie wie Ungeziefer, von den Kleinen werden sie als Haustiere oder Puppen gehalten, was trotzdem ständige akute Lebensgefahr bedeutet.

Terr, zugleich Erzähler des Film, einem der Om, gelingt es aus seiner Draag-Familie zu fliehen und findet eine Gruppe freier Oms, die ebenfalls in einer rituellen, hierarchischen Gemeinschaft leben. Sie rüsten sich zum Gegenschlag gegen die Ywag und es kommt zu einem blutigem Krieg.

Der in den tschechoslowakischen Trickfilmstudios entstandene Film besticht durch seine dadaistische Bildgewalt und den berühmt gewordenen Soundtrack von Alain Goraguer. Das alles ergibt einen cineastischen Trip, der einmalig ist in der Filmgeschichte.

cineastischen Trip, der einmalig ist in der Filmgeschichte.

#18 Film tip by Isabelle Kaiser (zukunftsgeraeusche)

Fantastic Planet/ La Planète sauvage

France/Czechoslovakia 1973, Direction: René Laloux, 72 minutes

© Tamasa Distribution

On the planet Ygam, the humanoid Oms are at the mercy of the much larger Draags. The adult Draags kill them like vermin, and the little ones keep them as pets or dolls, which nevertheless means a constant, acute threat to life.

The Om Terr, who is also the film narrator, manages to escape from his Draag family and finds a group of free Oms who live in a mystic, hierarchical community. They arm themselves for a counterattack against the Ywag and a deadly war breaks out.

The film, made in Czechoslovak animation studios, captivates with its Dadaist visual power and the famous soundtrack by Alain Goraguer. All this creates a cinematic trip that is unique in film history.