#23 Filmtipp von Isabelle Kaiser (zukunftsgeraeusche)

Die Neonstadt

BRD 1982, Regie: Gisela Weilemann, Helmer von Lützelburg, Dominik Graf, Johann Schmid, Wolfgang Büld, 105 Minuten


©
Filmverlag der Autoren

Der selten gezeigte Episodenfilm Die Neonstadt, mit fünf Geschichten aus dem Münchner Großstadtleben, ist heute ein besonderes Zeitdokument, weil er fast unmittelbar das Lebensgefühl der Großstadtjugend im München der frühen 80er-Jahre zwischen Exzesses und Ernüchterung, Disco und Punk, Drogenrausch, Nachtleben und “No Future” transportiert.

Die Gemeinschaftsarbeit von fünf Absolventen der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München, die jeweils eine Kurzfilm-Episode inszenierten, setzt seine Themen teils satirisch, teils melodramatisch Szene. Den verbindenden Soundtrack liefern bekannte Bands der “Neuen Deutschen Welle”. Als besondere Inspiration dient der Fehlfarben-Song Paul ist tot (“Was ich haben will, das krieg’ ich nicht / und was ich kriegen kann, das gefällt mir nicht.”).

Die Episoden der «Neonstadt» sind wie folgt überschrieben:

  1. „Verliebt, verlobt, BRDigt“ Szenentreff im Münchner Club
  2. „Star“ erzählt von einer Telefonistin die sich als Filmstar zurecht macht
  3. „Running Blue“ Gangsterfilm mit Film-Noir-Touch
  4. „Panter Neuss“ schwierigen Verhältnis zwischen einem Jungen und seiner Mutter
  5. «Disco Satanica» Horrorkurzfilm

#23 Film tip by Isabelle Kaiser (zukunftsgeraeusche)

Die Neonstadt

BRD 1982, Direction: Gisela Weilemann, Helmer von Lützelburg, Dominik Graf, Johann Schmid, Wolfgang Büld, 105 minutes


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